Hydrotherapie

 

Unter Hydrotherapie versteht man die Anwendung von Wasser in Form von Waschungen, Güssen, Bädern, Wickeln und Packungen. Als erweiterte Form ist auch die Wärmeapplikation z.B. in Form eines Körnerkissens oder Saunaanwendungen hier zu sehen.

Diese Verfahren spielen vor allem eine Rolle bei der Prävention, also der Vorbeugung von Krankheiten.

Kurze Kaltreize auf einen gut gewärmten Körper trainieren die physiologische Antwort einer hierdurch ausgelösten Stressreaktion.

Sie regen das Immunsystem an und können so vor Infekten schützen.

Im Sinne der Kreuzadaptation postulieren etliche Autoren auch eine Reduktion der Stressantwort auf psychosozialen Stress bei Anwendung dieser roborierenden Maßnahmen.

 

 

Bewegungstherapie

 

Hier gilt der Grundsatz „ wer rastet, der rostet“ und nicht „schneller, höher, weiter“.

Bewegungstherapie hat mit Leistungssport nicht viel gemeinsam.

Gemeint ist vielmehr zügiges Gehen ( oder - besser noch - Nordic walking ) mit kurzzeitigen Belastungssteigerungen, mäßiges Ausdauertraining durch Joggen, Tanzen oder Koordinationstraining in Form gymnastischer Übungen. Auch Schwimmen und Fahrradfahren  lässt sich hier selbstverständlich einordnen.

Hier gilt zuallererst der vorbeugende Effekt bzgl. Herz-Kreislauferkrankungen, Steigerung der Fähigkeiten des Immunsystems sowie auch der somato-psychische Effekt.

 

Aber auch spezielle krankengymmnastische Therapie und Sporttherapie bei Erkrankungen lässt sich unter dem Begriff der Bewegungstherapie subsummieren.